|
| Da die Dichte der Packung elektronischer Komponenten
auf Leiterplatten ansteigt, wird das Problem der Ableitung der
Wärme, die von diesen Komponenten erzeugt, immer wichtiger.
Die übliche Lösung sind sogenannte „Heat Sinks“. Die
Kühlkörper
aus Metall (Aluminium oder Kupfer) werden auf Stellen der
Leiterplatte montiert, wo die Wärme abgeleitet werden soll.
Die Nachteile dieser Heat Sinks sind offensichtlich:
- zusätzliche Montagearbeit;
- beschränktes Platzangebot auf der Leiterplatte wird von
Heat Sinks besetzt;
- da die Heat Sinks elektrische Leiter sind, ist eine
ausreichende Isolierung von den Signallagen erforderlich um
Kurzschlüsse zu vermeiden;
- Heat Sinks verursachen zusätzliches Gewicht und Volumen
der elektronischen Baugruppe.
Welche technischen Alternativen zu Heat Sinks gibt es?
a) Metallkern Leiterplatten (das Basismaterial ist
Aluminium oder Kupfer selbst). Diese Metalle haben eine hohe spezifischen
Wärmeleitfähigkeit:
Kupfer – 400 W/mK, Aluminium – 200 W/mK, verglichen
mit Epoxy Glasfaser,
dem Leiterplattenbasismaterial, dessen
Wärmeleitfähigkeit nur ca. 0.4 W/mK
beträgt. Nachteile von Metallkern Leiterplatten :
Material und Verarbeitung hier
sind teuer, nur bei 1 (max. 2 -) Lagen Leiterplatten
anwendbar.
b) Dicke Kupferfolie als „Thermo – Lagen“. Diese
sind in
Stärken bis zu 400 Mikron erhältlich. Sie können beim
Mehrlagen – Aufbau als innere oder sogar äußere Lagen verwendet
werden (mit Signallagen innen und isolierten Vias durch die
Thermolagen). Nachteile : komplizierter Aufbau und höhere
Kosten.
c) Eine neue und elegante Lösung ist die „Heat Sink
Paste“ (auch „gedruckte Heat Sink“ genannt), die
von Firma Lackwerke Peters GmbH + Co. KG, einem Hersteller in Deutschland
für
Leiterplatten – Chemikalien, angeboten wird. Das Aufbringen der
Heat Sink Paste erfolgt mittels Siebdruck direkt auf die
Leiterplatten, vergleichbar mit dem Auftragen von Lötpaste mit
einer Lötpastenschablone, und Aushärten der Paste danach. Die
Heat Sink Paste besteht aus festen Partikeln in einer
Epoxidharz Basis und hat eine spezifische Wärmeleitfähigkeit
von ca. 2 W/mK.
Die Vorteile der Heat Sink Paste sind wie folgt zu beschreiben:
- einfache Aufbringung mittels Siebdruck und Aushärtung wieüblich;
- die Position der Aufbringung kann entsprechen der
Leiterbahnstruktur und stärke genau definiert werden;
- die Wärme wird vom Ort ihrer Entstehung abgeleitet;
- eine Möglichkeit, sogenannte „Heat Vias“ zu füllen;
- preiswert im Vergleich zu den Alternativen;
- kontinuierliche Wärmebeständigkeit bis 155 C;
- die Paste ist selbst elektrischer Isolator, daher keine
Isolierung erforderlich.
- keine Schrumpfung beim Härten, mechanisch und chemisch
beständig, auch betreffen Löt-Bad;
- feuerbeständig Klasse V0 nach UL.
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| Schimmelpilz - beständige Beschichtung
Für manchen elektronische Geräte ist es - wegen der Umweltbedingungen wie hoher Feuchtigkeit,
hoher Temperatur, Gegenwart von anorganischen Salzen) bei Betrieb oder Lagerung - erforderlich, dass die
darin verwendeten Leiterplatten mit einer speziellen Lötstopmaske beschichtet wurden, welchen beständig
gegen Pilze und Schimmel ist. Die generellen Anforderungen fur Lötstopmasken sind im Standart:
IPC-SM-840C
"Standart - Permanent Polymer
Coating (Solder Mask) for Printed Boards erhalten.
Die Testmethode betreffend Pilz - Beständigkeit wird im Standart IPC TM-650 beschrieben - getestet
soll betreffend folgender Pilzarten werden:
Wissenschaftlicher Name: ATCC Kode
Aspergillus niger ....................................9642
Chaetomium globosum ............................6205
Gliocladium virans ..................................9645
Aureobasidium pullulans ..........................9348
Penicillium funiculosum ...........................9644
Details sehen Sie im IPC TM-650 - chapter
2.6.1.1.“Fungus Resistance – Conform Coating".
Wir stellen hier Pilzbeständige Lötstopmasken einiger Hersteller vor, die wir auch in unserer
Leiterplattenproduktion verwenden können: Peters GmbH & Co. KG (D) und
GOO CHEMICAL CO., LTD.(Japan).
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| Alternative Leiterplatten Finishes: Vergleich von Vor- und nachteilen
|
Um eine gute Lötbarkeit von Leiterplatten über eine längere
Lagerperiode zu gewährleisten, ist as es notwendig, das Kupfer der Lötflächen mit einem Finish
zu überziehen, welches das Löten ermöglicht. Bis jezt ist das gerbräuchlichste Finish das Aufbringen
einer Zinn - Blei Legierung mittels Heissluftverzinnung (HASL), weil es wünschenswerte Löt-/
Oberflächeneigenschaften besitzt. Diese Beschichtungsart erfüllt jedoch nicht die höchsten Standarten der
"Ebenheit" wie sie für sehr kleine Lötpads bei hochintegrierter SMD Technologie erforderlich ist. Es wurden
Dutzende alternative Finish Arten entwickelt. Jede davon ist kompatibel zu einigen Anwendungen, jedoch existiert
keine davon als "universell verwendbares Finish". Mike Barbetta erklärt die am häufigsten verwendeten Finish Arten:
HASL, OSP, Immersion - Nickel - Gold, Immersion - Silber, Immersion - Zinn, elektrolytisch Nickel - Gold, chemisch
Nickel - Palladium - Gold, "reflowed" - Zinn - Blei, selektive Finishes) in Hinblick auf Ihre Vorteile und Defizite.
Mehr darüber finden Sie
hier).
|
| Metallkern - Leiterpatten Metallkern - Leiterplatten (IMpcb
/ IMS) kann man anstatt Standart FR-4 oder Ceramiksubstrat Leiterplatten für
Leistungs - oder thermische Anwendungen einsetzen. Die grundlegende Konstruktion
einer Metallkernleiterplatte besteht in einer dielektrische Schicht (2) zwischen
Metallbasisplatte (3) und Leiterbahn – Kupferlage (1). Das dielektrische Material
soll einerseits eine gute Wärmeleitung aufweisen, andererseits eine gute dielektrischen
Isolierung gewährleisten.

Von Leistungselektronik - Anwendungen werden heutzutage höhere Leistungen auf
kleinerem Raum verlangt, und zu niedrigeren Kosten. Dementsprechen soll die
Leiterplatten (das Tragermaterial) bessere elektrische, thermische und mechanische
Eigenschaften aufweisen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden müssen die
Entwickler Informationen uber die elektrischen, thermischen und mechanischen
Eigenschaft über die Bauteile besitzen. Die Materialhersteller liefern hingegen
solche Informationen in Datenblattern, Design - Richtlinien und Computermodellen.
Diese Informationen erlauben es dem Entwickler die Leistung, Zuverlässigkeit,
Herstellbarkeit und Kosten zu planen und optimieren. Metallkernleiterplatten
vereinfachen typischerweise so eine Systementwicklung, hinsichtlich Leistung,
Abmessung, Zuverlässigkeit und Kostenfaktor, nicht nur betreffend das Trägermaterial
der Leiterplatte. Sie konnen, zum Beispiel, die dementprechende Information
der Firma Bergquist (10Mb) hier
runterladen.
Die Firma Thermagon hat solche Unterlagen fur Hersteller, Leiterplattendesigner
und Endbenutzer wie folgt erstellt:
aa) Design Regeln betreffend Materialeigenschaften:
1.0 Termisches Eingeschaften
1.1 Termische Leitfähigkeit von T-preg
1.2 Thermischer Widerstand von Metallkernleiterplatten
1.3 Thermisches und Leistungs - Management
2.0 Dielektrische Isolierung
2.1 Widerstands - Tests
2.2 Dielektrische Stärke
2.3 Zuverlässigkeit und Lebensdauer
3.0 Folien - Widerstand
4.0 Maximale Stromstärken in der Kupfersignallage
5.0 Kapazität
6.0 Induktivität
7.0 Electrische Vias zwischen Kupferlagen
7.1 Maximaler Strom in den Vias
7.2 Via - Widerstand
8.0 Thermo - Vias
8.1 Wärmewiderstand von Via Pads
8.2 Generelle Möglichkeiten von Thermo Vias
8.3 Thermo Vias in Anwendungen ohne Metallbasis.
Weitere Details über Designregeln finden Sie hier:
bb) Richtlinien zur Herstellbarkeit von Thermagon Metallkernleiterplatten
:
1.0 Grundstruktur
1.1 Einseitig T-lam mit Metallbasis
1.2 doppelseitig T-lam
1.3 Mehrlagen T-lam Metallkernleiterplatten
1.4 Mehrlagen Metallkernleiterplatten als Hybrid von T-preg und FR4
2.0 Basismetall
2.1 Aluminium und Kupfer - Legierungen hinsichtlich Stanzen, Ritzen und Fräsen
2.2 Eigenschaften von Aluminum und Kufper basierenden Platten
2.3 Spezielle Basismterialien
2.4 Anoden - Aluminum Basisplatten
2.5 Nutzentrennung mittels Stanzen, Ritzen und Fräsen
2.6 Verwölbung / Flachheit des Materials
2.7 Toleranzen - Material und Panelisation
2.8 erzielbare Radien, Löcher, Brücken und Verbindungen des Material
3.0 Dielektrische Schicht
3.1 Generelle überlegungen
3.2 T-preg, Thermisches Dielektrikum
3.3 FR4 and Spezialle Dielektrika
4.0 Kupferfolien
4.1 Material - Auswahl und Eigenschaften
4.2 Leiterbahnbreite und - abstand, Überlegung zur Herstellbarkeit
4.3 Leiterbahnbreite und - abstand, Überlegung zu Leistung und Sicherheit
4.4 Metallisierung, Löten und spezielle Beschichtungen
5.0 Elektrische & Thermische Vias (kontaktierte Löcher)
5.1 Via Durchmesser, Abstand und Metallisierung
5.2 Elektrische Verbindungen
5.3 Thermische "Verbesserung"
6.0 Komponenten, mechanischen Bauteile - Assemblierung
6.1 Überlegungen zu Komponenten
6.2 mechanischen Bauteile - Assemblierungsfragen
6.3 T-LAM - Assemblierungsfragen
7.0 Inspektion & Test
7.1 Elektrische Inspektion
7.2 Mechanische Inspektion
7.3 Visuelle Inspektion
8.0 Beschaffung und Bestellung
8.1 Part - Nummern System
8.2 Typische Spezifikation einer Bestellung
9.0 Assemblierungs - Richtlinien
9.1 SMD Assemblierung
9.2 konventionelle Bestückung
9.3 mechanische Bestückung
9.4 Beschichtung, Montage von Gehäusen10.0 Spezielle Anwendungen.
Details über "T-guide zur Herstellbarkeit von Thermagon Metallkernleiterplatten“
finden Sie hier.
cc) einseitige Metallkernleiterplatten - Herstellungs - Richtlinien
finden Sie hier.
dd) doppelseitig und mehrlagen Metallkernleiterplatten - Herstellungs - Richtlinien
finden Sie hier:
| Impedanzen und mehrlagige Leiterplatten
Entwickler
und Designer von Hochfrequenzschaltungen wissen, daß
sie die Impedanz von Leiterbahnen errechnen und
bei der Erstellung des CAD-Layoutes beachten müssen. Weniger
geläufig ist, daß auch für viele "normale"
Digitalschaltungen die Impedanz der Signalleiterbahnen
und der Stromversorgung zunehmend eine funktionsentscheidende
Rolle spielt. Die Ursache ist in den kürzer werdenden
Schaltzeiten (Signal- Anstiegsflanken) moderner Bauelemente
zu suchen. Obwohl für die praktische Anwendung nicht immer unbedingt
erforderlich, rücken die Taktraten auf den Signalleitungen
in den 100MHz-Bereich vor und die der Chips in den Gigahertz-Bereich. Die
Schaltzeiten der assoziierten Chips fallen auf 1 bis
2 Nanosekunden oder sogar darunter. Im Endeffekt entstehen
high-Speed-Schaltungen, für die physikalische
Bedingungen berücksichtigt werden müssen,
die bisher außer Acht gelassen werden konnten. Für
die zuverlässige Funktion der zukünftigen
Baugruppen müssen elementare Designregeln beachtet werden. Wenn Sie darüber mehr
wissen wollen, empfehlen wir Ihnen das Referat "Impedanzen und Multilayer" von einem
führenden Spezialisten auf diesem Gebiet - Arnold Wiemers von der
ILFA Feinstleitertechnik GmbH.
|
| Berechnung durchkontaktierter Löcher
Um den Anforderungen sowohl der Assemblierung
als auch der Leiterplattenherstellung zu entsprechen, ist ein klares
Verständnis des Aufbaus durchkontaktierter
Löcher sehr wichtig ( siehe Abb.). Die Leiterplattenbestückung
geht von Endlochstärken aus, die Leiterplattenherstellung von gebohrten
Lochstärken.

Weiters
ist es wichtig die Löcher so zu dimensionieren, dass es in den flächigen
Stromversorgungs – und Erdungslagen durch kupferfreie Flächen
(clearance holes), die dort wegen diese Löcher gemacht werden müssen
(um Kurzschlüsse der Durchkontaktierungen mit den Kupferflächen
zu vermeiden), zu keinen Störungen kommt, wenn diese kupferfreien
Flächen zu Schlitzen verschmelzen würden.
Es ist also nicht möglich, die Löcher in für die Leiterplattenherstellung “bequemer” Größe
zu spezifizieren und damit die dafür notwendigen Isolationsflächen,
ohne das Risiko einzugehen dass Hochfrequenz – Signale die durch
die Stromversorgungslagen gehen gestört werden.
Details, wie man dementsprechend die Größe von Löchern
/ Pads und Isolationsflächen berechnen kann um die Funktion der
Leiterplatte zu gewährleisten, finden Sie in dem Artikel von Lee
W. Ritchey hier.
|
| Hybrid-Multilayer Leiterplatten
Seit kurzer Zeit werden Basismaterialien
aus PTFE (Teflon) in kontinuierlich steigenden Volumen eingesetzt.
Der Grund hierfür sind die immer höher werdenden Frequenzen
bei denen
elektrische Geräte arbeiten. Die dielektrischen Werte von FR4 sind
nicht mehr ausreichend, um Funktionalität zu gewährleisten:
Dielektrizitätskonstante (ER) einschl. Toleranz, dielektrischer
Verlustfaktor, usw. Als richtige Entscheidung wird dafür PTFE-Basismaterial
eingesetzt, das anwendungsspezifisch z.B. in Europa hergestellt wird.
Multilayer bestehend aus PTFE waren bis vor kurzem nahezu unbekannt,
doch hat sich im Rahmen einer Gesamtkostenbetrachtung zwischenzeitlich
viel geändert: es gibt sowohl nur aus Thermoplasten bestehende
Multilayer, wie auch sogenannte Hybrid-Multilayer aus PTFE und FR4
(siehe Aufbau Beispiel Aufbau Beispiel).
Anstelle von Prepregs werden bei reinen HF-Multilayern
die PTFE-Lagen mit Verbundfolien aus CTFE (z.B. TacBond HT1.5 bonding
film von TACONIC) bzw. FEP verpreßt, Wie bei FR4-Multilayern ist
die erhöhte Packungsdichte der Schaltung der ausschlaggebende Faktor.
Auch lassen sich Kopplerstrukturen realisieren, bei denen PTFE-Innenlagen
unterschiedlicher Dicke und Dielektrizitätskonstante miteinander
verbunden werden (siehe Abb.).
|
|
|
| Mehr darüber Sie können erfahren
aus dem Artikel von Dipl.-Ing. (FH) Manfred Huschka hier. |
|
Überlegen Sie, in Ihrem Betrieb
eine eigene Bestückung - axial / radial und oder SMD einzurichten
?
Wir können Ihnen axial / radial
Bestückungs - Anlagen anbieten (z.B. für für 25.000
- 30.000 Einheiten von typisch 250 x 110 mm / Monat und
SMD Assemblierungs - Anlage (für 8.000 - 9.000 Einheiten von
typische 235 x 110 mm / Monat).
Bitte finden Sie die Details auf
unserer PCB Assembly Equipment list und
senden Sie uns Ihre Anfrage
| Leiterplatten – Spezifikation für Press-Fit
Technik
Die richtige Leiterplatten - Produktionsweise
ist entscheidend, um die Anforderungen einer guten Press-Fit (Einpress-)
Verbindung zu erfüllen. Das Material und die Struktur der
Leiterplatte hat dabei eine ebenso wichtige Bedeutung als die Technik
der Press-Fit Zone selbst.
Der DIN Standart 41611, Abschnitt 5 „lötfreie elektrische
Verbindungen – Einpressverbindungen“ behandelt die Spezifikation
der erforderlichen Leiterplattenstruktur.
Der IPC Standart IPC-D-422 beinhaltet die Designregeln für starre
Backplane – Press-Fit Leiterplatten.
Die entscheidenden Merkmale für die hohe Qualität einer Einpress – Verbindung
liegen nicht nur darin, dass die Enddurchmesser der kontaktierten Löcher
innerhalb zulässiger Toleranzen sind, sondern auch in einer korrekten
Loch – Struktur.
|
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|
| Mehr über Anforderungen an Löcher
bei der Press-Fit Technik (HAL Zinn und Kuper im Loch) finden Sie hier
(deutsch)
und hier (englisch). |
| Dielektrizitätskonstante für mehrlagige Leiterplatten
|
Manchmal benötigen Sie für
Ihre Leiterplatte ein Material mit spezieller Dielektrizitätskonstante
(um gewünschte Impedanzen zu erzielen). Wir können
Ihnen folgende auch preislich günstige Lösung eines Lagenaufbaus
für ML Leiterplatten anbieten:
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Anklicken
zum Vergrößern

DK von FR-4 ist 4.1-4.8, DK von Teflon ist 2.1 – 3.0.
|
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| Starr - flexible Leiterplatten
|
Starr-flexibel mehrlagen Leiterplatten werden seit mehr
als 25 Jahre hergestellt, jedoch haben sie bisher am kommerziellen Markt
keine besondere Rolle gespielt, da man sie als "exotisch" und
zu teuer eingeschätzt hat. Das liegt daran, dass man für starr-flexibel
spezielle Kenntnisse für Design und Herstellung braucht und bei der
Assemblierung und man beim Löten besondere Vorkehrungen treffen muss. |
| 
|
In
den letzten Jahren sind starr-flexible Konstruktionen jedoch immer
populärer geworden, hauptsächlich deshalb, da diese Technologie
eine optimale Verbindung in einem System ergibt. Dieser Prozess wurde
durch die steigende Nachfrage nach tragbaren elektronischen Geräten,
die man kosteneffizient in kleinste Gehäuse unterbringen soll,
beschleunigt. Zusätzlich sind die Kosten für flexible Materialien,
resultierend aus der steigenden Produktion und Anzahl der Anbieter
gesunken - beides wird diese faszinierende Technologie weiter voran
treiben.
Die Komplexität von starr-flexibel PCB ist sehr angestiegen, insbesondere
bei luftfahrt- und militärtechnischen Anwendungen. In solchen
Fällen muss man beim schon Design der Leiterplatte die Aspekte
der Herstellbarkeit berücksichtigen, um Ausfall oder mangelnde
Zuverlässigkeit des Produkts, hohe Kosten, lange Produktionszeiten
zu vermeiden. Vor allem in Fällen, wenn der Designer nur wenig
Erfahrung betreffend des Herstellungsprozesses von starr-flexibel Leiterplatten
hat, oder bei überdurchschnittlicher Komplexität ist es ratsam,
den Hersteller schon bei Erstellung des Designs zu kontaktieren um
es mit ihm abzustimmen. In einigen Fällen sind die Designs so
herstellerspezifisch, dass andere Hersteller nicht in der Lage sind,
das Board nachzubauen, ohne Modifikationen in Dimensionen oder in Materialaufbau
vorzunehmen.
Sehr erfahren in Design und Herstellung von starr-flexiblen Leiterplatten
ist die Firma DYCONEX AG, Schweiz. Mehr Details über die Technologie
starr-flexibler Leiterplatten finden Sie hier.
|
| Wärmeleitung in Leiterplatten
Heutzutage steht man in der Elektronik - Produktion oft vor dem Problem
der Wärmeerzeugung von Komponenten auf einer Leiterplatte (PCB). Wir beziehen uns auf eine Untersuchung von Bruce M.
Guenin betreffend die Wärmeleitung in Leiterplatten, die typischer Weise eine Zusammensetzung von Kupferfolien und
glasverstärkten Polymeren (FR-4) sind. Der berechnete Wert der Wärmeleitung ist in der Graphik unten dargestellt.
Bei dieser Berechnung wurde angenommen, dass die Gesamtstärke der Leiterplatte ca. 1,6 mm ist und dass die Lagen
nur aus Kupfer und FR-4 bestehen, mit entsprechenden Wärmeleitungskoeffizienten von 390 und 0,25 W/mK. |
|
Kin plane - Warmeleitung entlang der Leiterplattenflache.
Kthrough - Warmeleitung durch die Leiterplatte hindurch
Mehr über Wärmeleitung in Leiterplatten finden Sie hier.
Sie können einen CALCULATOR benutzen, um die Wärmeleitung in Ihrer Leiterplatte zu berechnen [4].
Nützliche Software zur Wärmeleitungsanalyse in Leiterplatten können Sie auch hier finden
(Abb. unten - Wärmeleitungsanalyse mit der TASPCB Programme in eine Multilayer Leiterplatte [5]):
http://www.harvardthermal.com
http://www.thermalman.com

Quellenangabe:
[1] J.E. Graebner, “Thermal Conductivity of Printing Wiring Boards,” Technical
Brief, Electronics Cooling Magazine, Vol. 1, No. 2, October, 1995, p. 27.
[2] K. Azar and J.E. Graebner, “Experimental Determination of Thermal Conductivity
of Printed Wiring Boards,” Proceedings, SEMI-THERM XII Conference, March,
1996, pp. 169-182.
[3] Bruce M. Guenin, Conduction Heat Transfer in a Printed Circuit Board
[4] http://www.harvardthermal.com/products/TraceHeating/TraceHeating.htm
[5] http://www.coolingzone.com/Guest/News/NL_APR_2001/Tutorial/pcb.html
|
| Metallkern (Metall – Basis) Leiterplatten
Elektrisch isolierte Metall – Basismaterialien
bieten eine kostengünstige
Alternative zu Keramik – Leiterplatten. „Metall – Substrat – Platten“
bestehen aus einer Basisplatte aus Metall, auf welche die leitende
Kupferlage aufgebracht
ist, isoliert durch eine thermisch leitende dielektrische Epoxid – Lage
(siehe Bild, 2). |
|
Außer Aluminium kann man noch Materialien wir
Kupfer, kupferbeschichtetes Invar und kupferbeschichtetes Molybden
als Basismaterial verwenden [1].
Aluminiumlegierungen werden am haufigsten verwendet, wegen der guten
Warmeleitfahigkeit, mechanischen Stabilität, geringen Kosten und geringem
Gewicht.
Wärmeleitfähigkeit und Thermische
Ausdehnung von verschiedenen Basismaterialien fur Metall – Leiterplatten
[2]:
|
Metall / Legierung
|
Warmeleitfahigkeit
(W/m-K)
|
Koeffizient thermischer
Ausdehnung (ppm/K)
|
|
Kupfer
|
400
|
17
|
|
Aluminum
|
150
|
25
|
|
304 Edelstahl
|
16
|
16.3
|
|
Kalt gewalzter
Stahl
|
50
|
12.5
|
|
Eisen
|
80
|
11.8
|
|
Kupfer - Invar - Kupfer
|
20
|
5.2
|
|
Kupfer - Mollyben - Kupfer
|
200
|
6.5
|
|
20% ALSIC/Aluminum
|
175
|
15
|
Welche Gesichtspunkte sind bei der Materialwahl
zu beachten?
- Koeffizient der thermischen
Ausdehnung und Wärmeleitfahigkeit
- Koeffizient der thermischen Ausdehnung
in Rücksicht auf Lötverbindungen
- Materialstärke, Steifigkeit und Gewicht
- Elektrische Verbindungen zu / durch
die Basis - Lage
- Oberfächen Finish
- Kosten
Mehr daruber erfahren Sie hier.
Quellenangabe:
1. Multilayer circuitry on metal substrates.
Goran Matijasevic, Ormet Corporation, Carlsbad, CA.
2.Thermal Substrates: base. The Bergquist Company. http://www.bergquistcompany.com/thermal_substrates.cfm
|
| Der Effekt des Ätzfaktors auf die charakteristische
Impedanz bei Leiterplatten
Da die Schaltgeschwindigkeiten bei
logischen Schaltkreisen immer großer werden, muss man der "Singalintegrität" eine
erhöhte Aufmerksamkeit schenken. Die Leiterbahnen müssen
in Ihrer Eigenschaft als Übertragungsleiter gesehen werden, um
die Signalintegrität genau
zu vorherzubestimmen. Zahlreiche Software - Programme wurden entwickwelt,
um die charakteristische Impedanz von Leiterbahnen gedrückter
Schaltungen als Teil einer gesamten Signalanalyse zu bestimmen. Mögliche
Störungen
von nicht abgestimmten Übertragungsleitern werden umso größer,
je schneller die Signalübertragungsgeschwindigkeiten sind.
Viele der Software - Programme setzen einen rechteckigen Leiterbahn -
Querschnitt voraus. In Wirklichkeit gleicht der Leiterbahnquerschnitt
jedoch mehr einem Trapez, als Folge des Ätzvorganges (siehe Abbildung):

Steve Monroe und Otto Buhler (Storage Technology Corporation) haben
in Rahmen einer Feldstudie die charakteristischen Impedanzen verschiedener
Leiterformen, wie - innenliegende Feinleiter, symmetrische Leiterstreifen,
neben - und übereinander liegende Leiterpaare bestimmt. Die Impedanzberechnung
wurde sowohl basierend auf rechteckigen, als auch trapezförmigen
Leiterquerschnitte gemacht. In manchen Fällen gab es einen Unterschied
von uber sechs Prozent
in der charakteristischen Impendanz von Leiterbahnen, in Abhängigkeit
davon ob man einen rechteckigen oder trapezförmigen Querschnitt zugrunde
legte.
Mehr darüber finden Sie hier.
|
| Testkupons zum messen des Wellenwiderstandes
Wie bekannt, kann man den Wellenwiderstand
von Leiterplatten entweder direkt auf der Printplatte messen (wenn die
Parameter es erlauben so eine Messung durchzufuhren), oder aber auf einem
Testkupon, welcher zu diesem Zweck extra vorbereitet werden muss.
Der Testkupon kann sich direkt auf der Printplatte befinden
(wenn die Größe der Leiterplatte so eine Anordnung erlaubt),
oder aber er wird separat vorbereitet, wenn er uber die Begrenzungen
der Leiterplatte hinausrage wurde. Im diesem Fall wird der Kupon jedoch auf einen mit der grundlegenden
Leiterplatte gemeinsamen Nutzen gelegt. (Anforderungen an Testkupons sehen Sie hier)
|
| Wir stellen ein innovatives Material vor - "FRAFLEX®"
Eine Polyimidfolie die ein- oder beidseitig mit Kupfer beschichtet
ist und für flexible Leiterplatten verwendet werden kann.
|
Anwendungen:
- Halbleiter Packungen : BGA, µBGA,
TAB, CSP and COF (ermöglicht kleine Leiter / Querschnitte - Hochtemperaturanwendung
- kompatibel fur Massenfertigung);
- Medizin (kleine Leiter / Querschnitte);
- Weltraum (niedrige Verdampfungsrate, geringes Gewicht,
chemisch stabil);
- Automobil - Herstellung (Hochtemperaturanwendung,
chemisch stabil);
- tragbare Gerate - Mobiltelefon, PDA, Laptop (kleine Leiter
/ Querschnitte, geringes Gewicht);
- elektronische Komponenten (eingebettete Lösungen - Widerstände,
Sicherungen).
Kurz - Beschreibung :
Bei FRAFLEX® handelt es sich um eine neuartige,
kupferkaschierte, kleberlose Folie mit sehr guten Eigenschaften hinsichtlich
Haftfestigkeit, Temperaturbestandigkeit und Biegewechselfestigkeit,
zur Verwendung als Basismaterial fur flexible Leiterplatten
FRAFLEX® besteht ausschließlich aus Polyimid und reinem Kupfer.
Die hochfeste Verbindung zwischen beiden Schichten basiert auf einer
mikrotechnologischen, mechanischen Verankerung, hergestellt durch Vakuum
- Metallisierung mit Elektrobeschichtung (Bilder 1,2).
|

Abb.1.FRAFLEX® Quer-Schnitt.

Abb.2. Die FRAFLEX® Oberfläche nach dem Ätzen.
|
Durch die innovative mikromechanische Bonding - Technologie
erreicht eine hervorragende Haftfestigkeit ohne Verwendung
eines Klebstoffes zwischen Polyimid und Kupferlage. Das herausragende
Merkmal von FRAFLEX® ist die erzielte Haftfestigkeit des Kupfers von
bis zu 2,5 N/mm. FRAFLEX® Laminate werden in einen roll-to-roll Prozess
in vier Schritten hergestellt: als erster Schritt erfolgt der "Ionenbeschuss" :
die Polyimidfolie wird mit schweren, hochenergetischen Ionen beschossen.
Kupfer und Polyimid werden mechanische ineinander verschrankt, sodass
alle Nachteile vermieden werden, die sich bei Vorhandensein einer
Zwischenlage (wie Klebstoff) ergeben.
Das Material kann vollständig und unproblematisch entsorgt werden ("grüne
Leiterplatten")
|
Die Stärke der Polyimidfolie
selbst kann zwischen 12 und 125 Mikrometer liegen. Standart - Stärken
den Kupferlagen sind normalerweise 9, 12, 18, 35 und 70 Mikrometer.
|
Features:
- gute Haftfestigkeit (bleibt bei hohen Temperaturschwankungen
erhalten);
- hohe Temperaturbestandigkeit;
- hohe mechanische Festigkeit;
- exzellente chemische und elektrische Eigenschaften;
- niedrige Wasserabsorption;
- ausgezeichnete Biegewechselfestigkeit ;
- dünne Kupferlage, fur Feinstleiter;
- Excellent electrical performance;
- nicht brennbar;
- hohe Vibrationsfestigkeit;
- vollständig recyclebar („grüne Leiterplatte“);
- sehr gutes Verhalten im Lötprozess (Haftfestigkeit wird erhöht);
- geeignet fur bleifreies Löten (hohe Löttemperaturen möglich);
Wenn Sie mehr über FRAFLEX® erfahren oder eine Leiterplattenangebot
möchten (basierend auf diesem Material) senden Sie uns ein e-mail
oder (und) Ihre Anfrage hier.
Erklärungen:
| BGA- Ball Grid Array. |
µBGA -Micro Ball Grid Array |
| COF- Chip on Flex |
TAB-Tape Automated Bonding |
| CSP- Chip Scale Packaging |
|
|
| Neue Basismaterialien
für HSD- und HF-Anwendungen
|
Durch eine niedrigere Dielektrizitatskonstante können
schnellere Taktgeschwindigkeiten und höhere Packungsdichten mit
(ultra-)dünnen Laminatdicken unter Beibehaltung der Impedanz erzielt
werden. Es ist
jedoch der niedrige dielektrische Verlustfaktor, der High Speed Digital
erfolgreich werden läßt: Signalleiter können länger
werden, die Eingangsleistung kann verringert werden - und alles bei
verbesserter Signalintegrität.
Teflon™/Glasgewebe-Basismaterialien können mittels FR4-Prepregs
gemeinsam mit FR4-Innenlagen zu Hybridmultilayern verpreßt werden.
High Speed
Digital-Leiterplatten sind typischerweise großformatige hochlagige
Multilayer. Bis vor kurzem lag es an der mangelnden Verfügbarkeit
von ultradünnen Laminaten sowie Prepregs, um Einkomponentenaufbauten
zu
ermöglichen. RF-35P ist eine konsequente Weiterentwicklung von
RF-35, um auch dünnste Laminate bis hin zu 50 µm (0,05 mm) Dicke in
Produktionsmengen
herstellen zu können. Aufbauend auf dieser Technologie wurden dazu
TacPreg TP-32-Prepregs entwickelt.
Fur weitergehende Informationen konnen Sie hier ein
PDF File runterladen. Die Spezifikation fur das Material RF-35P Sie finden
hier.
Falls Sie die Leiterplatten unter Verwendung von Laminaten RF35P und (oder) Prepreg
TacPrepreg TP-32 planen,
konnen Sie eine dementsprechende Anfrage an unserer Firma unverbindlich schicken. |
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